§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der WebBuilder Krämer Penava GbR (nachfolgend "Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") über die Erbringung von Web-Entwicklungsdienstleistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Projektvereinbarung, dem Angebot oder dem Auftrag. Änderungen oder Ergänzungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.
Der Auftragnehmer erbringt folgende Dienstleistungen:
- Web-Design und -Entwicklung
- Responsive Website-Programmierung
- SEO-Optimierung
- Content-Management-Systeme
- Wartung und Support
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen durch Subunternehmer erbringen zu lassen.
§ 3 Auftraggeberpflichten
Der Auftraggeber verpflichtet sich:
- Alle für die Projektabwicklung erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen
- Ansprechpartner zu benennen, die für Entscheidungen und Freigaben zuständig sind
- Freigaben innerhalb der vereinbarten Fristen zu erteilen
- Bei Verzögerungen durch den Auftraggeber trägt dieser die dadurch entstehenden Mehrkosten
Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung erfolgt nach den vereinbarten Stundensätzen oder Pauschalpreisen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Bei Projekten über 2.000 € netto wird eine Anzahlung von 50% bei Auftragserteilung fällig. Der Restbetrag ist nach Fertigstellung und Abnahme zu zahlen.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9% p.a. über dem Basiszinssatz berechnet.
Bei wiederkehrenden Leistungen (Hosting, Wartung) erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus.
§ 5 Abnahme
Der Auftraggeber hat die Leistung innerhalb von 14 Tagen nach Fertigstellung abzunehmen. Erfolgt keine Abnahme oder Ablehnung innerhalb dieser Frist, gilt die Leistung als abgenommen.
Bei berechtigten Mängeln hat der Auftragnehmer diese unverzüglich zu beheben. Die Abnahme erfolgt nach erfolgreicher Mängelbeseitigung.
§ 6 Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen frei von Mängeln sind und den vereinbarten Spezifikationen entsprechen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme. Bei Mängeln hat der Auftragnehmer das Recht zur Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Neulieferung.
Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung, normale Abnutzung oder Eingriffe Dritter entstehen.
§ 7 Haftung
Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
Die Haftung ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Die Haftung für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.
Die Haftung für Datenverluste ist auf den Aufwand für die Wiederherstellung beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung entstanden wäre.
§ 8 Urheberrecht
Alle Rechte an den vom Auftragnehmer entwickelten Werken gehen nach vollständiger Zahlung der Vergütung auf den Auftraggeber über.
Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, allgemeine Programmierkenntnisse und -techniken für andere Projekte zu verwenden.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind und haftet für eventuelle Rechtsverletzungen.
§ 9 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen zu schützen und nicht an Dritte weiterzugeben.
Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 10 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Köln.
Stand: 10.11.2025